07.04.2017

Meine Auszeit auf Ibiza




Ich war schon sehr gespannt, was mich in dieser Woche auf Ibiza alles erwarten würde… soviel vorab… meine Erwartungen wurden übertroffen.





Der erste Eindruck nach meiner Ankunft auf der Finca im Norden der Insel… Ruhe, Schönheit und eine unglaublich saftige Vegetation haben mich sofort in ihren Bann gezogen.




Am Flughafen wurde ich von einer Inselbewohnerin abgeholt, die vor vielen Jahren mit ihrem nur einige Wochen alten Sohn auf der Insel allein angekommen war… und sie hat mir so viel auf der 40 minütigen Fahrt über sich und die Insel erzählt… schon darüber würde es sich lohnen, einen Blogpost zu schreiben, werde ich aber aus Privatsphärengründen nicht tun oder vielleicht sie mal fragen, ob sie ihn schreiben möchte.




Ich hatte das Glück, sie noch einige Male zu treffen, und am letzten Tag auch mit ihr noch Zeit zu verbringen… so begann meine Auszeit genau in der Begleitung einer Frau… die mich eine Woche später auch wieder bis zum Flieger brachte… der Bogen schloss sich sozusagen um diese Woche, und ich werde auch sie mit Sicherheit wiedersehen… denn ihre Erzählungen, Lieder und ihre anfangs etwas "schroffe", aber sehr herzliche Art haben mich sehr fasziniert.




Jetzt war ich also da… die Finca könnte schöner nicht sein mit ihren vielen verschiedenen Außenplätzen und den Palmen, Orangenbäumen und Rosenbögen.






Den ersten Tag bis zum Nachmittag war ich nur mit den beiden Fincabewohnerinnen alleine und schlenderte durch den Garten und lag am Pool.




Ich richtete mein Zimmer ein, sog die frische Luft ein und wartete gespannt auf die Menschen, die diese Woche mit mir gemeinsam verbringen würden.






Über die Inhalte des Retreats und die teilnehmenden Personen werde ich hier übrigens nicht berichten, und leider könnt ihr auch nicht unsere oft so wunderbaren Fotos sehen… aber der Schutz der Privatsphäre ist auch hier für mich sehr wichtig… deshalb bei allem, was ihr von mir lest… es ist immer meine ganz persönliche Erfahrung und meine Sichtweise.




Das ist die Challa… hier fand alles statt, was mit Bewegung und Meditation zu tun hatte… ein ganz wunderbarer Raum dafür.




Auch hier waren es die Erzählungen, die mich faszinierten, als Shambala (Bewohnerin in einem Haus der Finca) über die vielen verschiedenen Gruppen, die hier schon an Retreats teilgenommen hatten, berichtete.

Wie viele Menschen wohl in dieser Halle schon zusammen waren, am Pool lagen oder auf dem schönen Platz im Wald ihre Übungen verrichteten… an diesem Ort ist schon so einiges passiert, und nun waren wir hier und lebten alle nach einem für uns ganz anders getimten Tagesablauf als Zuhause. Ihr seht, es wurde sehr viel erzählt in dieser Woche, und ich fand das sehr entspannend, mal so komplett ohne Fernseher… und in meinem Fall auch WLAN nur in der Küche. Ich hatte mir kein mobiles Internet geholt, um wirklich mal abzuschalten, und meine Familie hat mich, wie früher, mit ihren Telefonanrufen auf dem Laufenden gehalten.




Unsere Mahlzeiten nahmen wir immer gemeinsam ein… entweder auf der Terrasse oder in der großen Küche der Finca… je nach Temperatur… die war nämlich sehr unterschiedlich… morgens und abends war es doch noch sehr kühl, da brauchte man schon mehrere Schichten an Kleidung, und ich war heilfroh, zwei sehr dicke Pullis, einen Hoody und meine Daunenjacke dabeizuhaben… mittags hatte die Sonne dann so viel Kraft, dass auch mal der Bikini zum Einsatz kam.




Das waren meine ersten Eindrücke und Begegnungen auf Ibiza… vom Wetter verwöhnt und umgeben von diesem tollen Garten fiel es mir gar nicht schwer, meinen Alltag zu Hause in den Hintergrund rücken zu lassen und einfach mal darauf zu vertrauen, dass meine Lieben alles ohne mich ganz wunderbar schaffen würden.

Genau so war es übrigens auch, und einmal für ein paar Tage alle Termine und Verpflichtungen zu vergessen bzw. abzugeben hat zur Erholung schon sehr beigetragen.




Herzensgrüße
Eure Rike

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